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Behandlung von erweiterten Äderchen - Couperose / Besenreiser

 

Was ist eine Couperose?

Erweiterte rote Äderchen im Gesicht finden sich am häufigsten an Nase und Wangen. Sie können bei einer Couperose im Laufe des Lebens anlagebedingt auftreten, oder aber erste Symptome einer Hauterkrankung: Rosazea sein. Die flächigen Rötungen im Gesicht bei einer Rosazea (Grad I) beruhen auf einer Vielzahl von feinen, erweiterten Äderchen, sogenannten Teleangiektasien. Meist wird eine langsame Zunahme dieser Gefäße festgestellt und es können dann zusätzlich auch kleine Knötchen und eitrige Bläschen im Rahmen der Verschlechterung zur Rosazea (Grad II) hinzukommen. Die Behandlung der erweiterten Äderchen und Rötungen erfolgt am besten mit der Blitzlampe (IPL).

 

Wie funktioniert eine Blitzlampen (IPL) -Therapie?

 

Bei einer hochenergetischen Blitzlampen- oder IPL (intensed pulsed light)- Behandlung wird sichtbares und nicht-sichtbares Licht, mit Wellenlängen von 400 - 1200 nm, in das zu behandelnde Gewebe gelenkt. Ich verwende hierfür das Palomar StarLux®-Gerät mit dem LuxG-Handstück. Die Zielstrukturen für die Lichtenergie sind der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) in den Äderchen und das dunkle Pigment (Melanin) in der Haut. Diese Strukturen werden erhitzt, zerstört und abgebaut. Die Behandlung sollte nur bei ungebräunter Haut erfolgen! Die erweiterten Äderchen verkleben, werden resorbiert und damit unsichtbar, das Pigment wird ausgeschleust, und die Hautstruktur wird durch die ebenso induzierte Kollagen-Neubildung regelmäßiger. Es sind meist 3-4 Behandlungen in 2-4 wöchigen Abständen angeraten um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Die Behandlung ist relativ schmerzarm – eine Betäubung ist nicht erforderlich.

 

Direkt nach der IPL-Behandlung sind Rötungen normal und manchmal auch leichte Schwellungen zu sehen. Eine anfängliche Kühlung mit Coldpacks beschleunigt das Abblassen und die Rötungen sind schon am nächsten Tag komplett verschwunden. Pigment kann sich in Form winziger dunkler Krüstchen ablösen - wie fein gestreuter Pfeffer. Konsequenter Lichtschutz ist während des Behandlungszyklus dringend angeraten, um Pigmentverschiebungen nach der Behandlung zu verhindern. Die dunkle Jahreszeit ist daher prinzipiell besser für die Behandlung der Couperose und Rosazea (Grad I) geeignet. Die hochenergetischen Blitzlampen (IPL) -Geräte ermöglichen es zudem die Spuren der Zeit mit sanften Methoden zu verwischen. Die Haut wird nach wiederholten Anwendungen insgesamt feiner in ihrer Textur und gleichmäßiger in ihrem Kolorit.


   

Was sind Besenreiser?

Erweiterte Äderchen an den Beinen können anlagebedingt vorliegen, oder die Vorläufer einer Krampfadererkrankung (Varikose) sein. Die roten, teils auch rot-blauen Gefäße verzweigen sich netzartig oder fächerförmig in der Hautoberfläche, insbesondere an den Unter- oder auch Oberschenkeln. Der Wortbestandteil: Reiser in Besenreiser kommt aus der Botanik, wo Reiser so viel wie Zweig bedeutet. Durch die Ähnlichkeit der Äderchen mit den dünnen Reisig-Ästchen, die früher zu (Kehr-) Besen verarbeitet wurden, kamen die Besenreiser zu ihrem Namen.

 

Eine Ultraschall-Untersuchung oder Duplex-Sonographie der oberflächlichen und tiefen Beinvenen sollte vor einer Verödungsbehandlung (Sklerosierung) durchgeführt werden, um krankhafte Veränderungen des Venensystems auszuschließen.

  

Wie funktioniert eine Besenreiser-Sklerosierung?

 

Bei einer Sklero-Therapie wird ein hierfür geeignetes Verödungsmittel: Polidocanol in 0,25-0,5%iger Konzentration direkt mit feinsten Kanülen in die Besenreiser eingespritzt. Das Sklerosierungsmittel verteilt sich örtlich begrenzt im Gefäßsystem und löst eine Entzündungsreaktion an der Venenwand aus. Dies führt zum Verschluss des Gefäßes und in der Folge durch Resorption zu einem Verschwinden der behandelten Besenreiser.

Bei der Mikro-Schaumverödung wird die Polidocanol-Lösung zur Optimierung der Verödung aufgeschäumt. Der feine Schaum (Luft-Flüssigkeits-Gemisch) mit winzigen Bläschen wird ebenso mit hauchdünnen Nadeln in die Besenreiser injiziert. Der Vorteil dieser Technik ist eine noch bessere Verdrängung des Blutes im Gefäß und der längere Kontakt des Verödungsmittels mit der Venenwand. Die Schaumsklerosierung kann auch zur Behandlung größerer Gefäße eingesetzt werden.

Die Verödungsflüssigkeit wird vom Körper binnen 48 Stunden vollkommen abgebaut. Die Behandlung dauert etwa 30 Minuten und ist bei gekonnter Technik wenig schmerzhaft. Bei größeren Befunden sind meist 3-4 Behandlungen in 2-4 wöchigen Abständen angeraten um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Einzelne Äderchen können oft bereits mit einer Behandlung komplett zum Verschwinden gebracht werden.

Bei konsequentem Lichtschutz während des Behandlungszyklus sind bräunliche Verfärbungen der Haut (Hyperpigmentierung) entlang des Gefäßverlaufs sehr seltene Nebenwirkungen. Seltene Ausnahmen stellen auch rötliche Verfärbungen (Matting), kleine Närbchen oder auch ein unzureichender Behandlungserfolg dar.

Ganz oberflächlich liegende, vereinzelte Besenreiser können auch mit speziellen Lasern behandelt werden.


   

Ich freue mich schon darauf Ihnen, in einem persönlichen Beratungsgespräch, meine Empfehlungen für Ihre Behandlung geben zu dürfen.






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